„Die Versicherungen werden doch auch immer teurer!“ … oder???

Solche oder ähnliche Sätze bekommt man im Versicherungsbereich des Öfteren zu hören. Doch nicht immer sind die Einwände gegen höhere Beiträge nach der Art „früher war alles besser“ korrekt.

 

Ein Beispiel: Im Jahr 2013 wurde pro versichertem Blitzeinschlag noch eine Schadenssumme von durchschnittlich 580 Euro registriert. Binnen vier Jahren ist dieser Wert auf 840 Euro geklettert, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun in seiner Bilanz für 2017 darlegte. Diese Steigerung um 45 Prozent wird primär dem Trend zum Smarthome zugeschrieben, also zur elektronischen Vernetzung von immer mehr Geräten und Funktionen. Werden beispielsweise Rollläden und Heizungen klassischerweise von Hand betätigt, so werden sie im Smarthome in die digitale Steuerung einbezogen. Dementsprechend kann sich die Überspannung im Haus weiter ausbreiten.

 

Und das ist nur ein kleines Beispiel die Gebäudeversicherung betreffend.
Vermehrte Unwetter bedeuten ein höheres Risiko, dass etwas passiert.
Ein höheres Risiko, dass der Schadenfall eintritt bringt mehr Beiträge mit sich.

 

Gleichbleibende Beiträge bei höherem Risiko? Vermutlich bleibt das auch in der Zukunft Wunschdenken.